Projektaufbau
- Spiel selbst: Es ist einem handelsüblichen PC mit UNIX- ähnlichem Betriebssystem (wie GNU/Linux) installiert. Die Kommunikation mit dem grafischen Programm erfolgt mittels der Tastaturen auf dem Tisch.
- Autorensystem: Mit diesem ebenfalls grafischen Tool lassen sich neue Spiele mit Szenen zusammenstellen, bestehende verändern und dann über LAN auf den Friedenstischrechner übertragen. Vorteil davon ist, dass es unabhängig auf einem wiederum UNIX-ähnlichem System arbeitet.
- Tastaturen auf dem Tisch: Auf dem Tisch sind die sechs Tastaturen vorhanden, mit denen die Spieler interagieren. Sie wurden eigens für diesen Zweck entwickelt und mit der dafür benötigten Elektronik ausgestattet.
Lizenzierung der Software
Die Lizenzierung der Software für das Spiel selbst, dem Autorensystem und der Tastaturen für den Mikrokontroller erfolgt unter den Bedingungen der Gnu General Public License v2 oder nach Ihrem Wunsch unter jeder späteren Version. Sie sollten eine Version der GPL mit dem Programm erhalten haben, wenn nicht besuchen Sie http://www.gnu.org/licenses/.
Bilder des ersten Prototyps








Verlauf
Herbst 2004
Die Idee eines Schülerprojektes für den Abwertungstisch bringt Anton Auer an die Gewerbeoberschule "Max Valier" Bozen [1]. Es sollte eine mobile Lösung werden, die Software sollte frei sein. Die Finanzierung würde die Berghof-Stiftung für Konfliktlösung [2] übernehmen.
Herbst 2005
Die Teilnehmer treffen sich regelmäßig an der Gewerbeoberschule und beginnen die Entwicklung der Software für den Tisch und dem Autorensystem. Gemeinsam mit Hermann Barbieri vom OEW Brixen und mit Anton Auer wurde zuvor die Spielidee des Abwertungstisches analysiert.
Frühjahr 2006
Die Entwicklung der Tastaturen wird aufgenommen. Nach Plan sollten sie zu einer zentralen Einheit zusammengeschaltet werden, die mittels der in der Industrie bewährten seriellen Schnittstelle mit dem Friedenstischrechner verbunden wird.
Sommer 2006
Die Website geht online. Der erste Prototyp des Tisches wird von Herrn Prof. Lochmann gebaut. Bei den anderen Komponenten erzielt man Fortschritte. Erste Tests werden durchgeführt. Die Teilnahme an einem Treffen in Graz muss leider aus Zeitnot abgesagt werden. Ein Schüler präsentiert die Arbeit bei seiner Matura.
Herbst 2006
Die erste Version der Tastaturen ist fertig. Da der Friedenstisch zu einer Messe nach Hannover kommen sollte, arbeitet man mit Hochdruck an der Fertigstellung. Leider erweisen sich die vorhandenen Komponenten (vor allem die Tastaturen) als zu wenig stabil und ausgereift. Darum erzielt der Tisch dort noch keinen Erfolg.
Frühjahr 2007
Die Entwicklung an der Software und die Neuentwicklung der Tastaturen wird aufgenommen. Beim Projekttag an der Gewerbeoberschule sticht der erstmals gut funktionierende Tisch hervor. Bei einem Treffen mit Delegieren auf dem Ritten unter der Leitung von Anton Auer wird der Tisch gut geheißen und die Projektgruppe für die Arbeit gelobt.
Sommer 2007
Es folgt im Juni ein Treffen zwischen den Projektteilnehmern, Anton Auer und Hermann Barbieri an der GOB. Es wird über den Fortbestand und über die Ziele des Projektes diskutiert. Im Herbst sollte der Tisch endlich in die Erprobungsphase gelangen. Zwei Schüler präsentieren ihre Projektarbeit bei der mündlichen Prüfung der Matura.
[1] -
http://www.gobbz.it
[2] -
http://www.berghof-center.org